Neues Thema: Resilienz – wie man seine persönliche Belastbarkeit erhöht!

Unsere Welt ist VUKA: volatil, unklar, komplex und ambivalent. Immer mehr Menschen fühlen sich deswegen überfordert, ohnmächtig, gestresst und hilflos.
Diese Belastungen auszuhalten und gleichzeitig handlungsfähig zu bleiben, nennt man Resilienz.

Ronny Hollenstein hat in diesem Jahr eine Ausbildung zum Resilienz-Trainer abgeschlossen und kombiniert diese Erkenntnisse mit seinem persönlichen Erfahrungs- und Wissensschatz aus dem Yoga, seiner langjähriger Erfahrung als Coach und mit dem Buddhismus.

Beides Systeme (Yoga, Buddhismus), die den Menschen und seine innere Sicherheit in den Mittelpunkt rücken. Gerade die praktischen Übungen des Buddhismus haben die Beobachtung, Überprüfung und Steuerung von Gedanken im Zentrum (Meditation). Diese Gedanken wiederum sind es, die uns verzweifeln, sich am Abend nicht abdrehen lassen und grundsätzlich Schuld daran sind, wenn uns alles zu viel wird.

Einige Vorträge zu diesem Thema hat Ronny Hollenstein schon gehalten und das Feedback war phänomenal.

Hier ein paar Auszüge aus den Inhalten:
„Wer sich mit der Realität anlegt, verliert. Und zwar immer.“, konstatiert Katie Byron. Im Vortrag/Seminar von Ronny Hollenstein geht es zunächst mal darum, die Realitäten so zu erkennen wie sie sind. Dann wird unterschieden, welche Realitäten welche Handlungsmöglichkeiten erlauben oder schlichtweg akzeptiert werden müssen.

Nicht DIE LÖSUNG wird dann in den Mittelpunkt gerückt, sondern EIN ERSTER SCHRITT. Gerade die Suche nach der einen richtigen Lösung ist oft unmöglich und kann selbst zum Problem werden, weil sie zu noch mehr Unsicherheit führen kann. Somit geht es um kleine Schritte auf Basis von dem, was noch oder schon gut ist.

Im Coaching/Seminar werden die Ressourcen auf denen man aufbauen bzw. die man nutzen kann (Wissen, vergangene Ergebnisse, Verbündete, hilfreiche Rahmenbedingungen etc.) durch Erfolgsanalysen aus der Vergangenheit frei gelegt.

„Die letzte Freiheit, die wir haben, ist, wie wir über die Dinge denken“, schreibt Viktor Frankl und zeigt uns damit die Macht unserer Gedanken auf. Durch kleine Übungen und reflektierende Fragen können wir Gedankenmuster erkennen, um diese dann auf die konstruktiven und lösungsorientierten Schritte zu lenken.

Nur wer akzeptiert und anerkennt, was da ist, wird klare und bewusste Entscheidungen darüber treffen können, was sinnvolle Schritte zur Verbesserung der Lage sein können.

Literaturempfehlungen:
„Resilient People, Resilient Teams“, Liselotte Baeijaert & Anton Stellamans, ILFARO, 2011
„Die vierte Kränkung“, Barbara Guwak & Matthias Strolz, Goldegg Verlag, 2012
„… trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager“, Viktor E. Frankl, Kösel Verlag, 2009