Best Practice Beispiel Nr. 2

Ein anderer Kunde von uns hat für sich eine neue Art von Lernprozess zum Thema „Zeit- und Selbstmanagement“ entwickelt und gestartet.

Der ÖAMTC macht kein punktuelles Seminar mehr zu diesem Thema, sondern ein sogenanntes „Trainingscamp“. Über mehrere Monate in insgesamt 4 Tagen arbeiten die Teilnehmer_innen an persönlichen Herangehensweisen, Praxistransfers der Theorien und Überlegungen wie die Gruppe zwischen den einzelnen Camps weiter lernen kann. Schon im Vorfeld wurden die Teilnehmer_innen aufgefordert ihren Umgang mit Zeit zu beobachten. Die Gruppe wird von einem/einer Expert_in begleitet, die/der je nach Anforderung in die Rolle des/der Trainer_in, Moderator_in oder Coach_in schlüpft.

Umgesetzt wurden bislang eine Bücherbörse, ein E-Mail-Verteiler in dem Fragen gepostet werden können, kleine Gesprächsrunden von Teilnehmer_innen, die sich in eine Sache vertiefen möchten und kurze Treffen, in denen jeweils ein/e Teilnehmer_in ein Buch vorstellt. Der Prozess ist noch nicht abgeschlossen, aber die bisherigen Rückmeldungen lassen drauf schließen, dass auch hier der Lerneffekt ein größerer sein wird als wenn die Teilnehmer_innen sich nur einen oder zwei Tage passiv berieseln lassen.

Die Kernaussagen aus beiden Beispielen kurz zusammengefasst:

  • Lernen sollte eine fix verankerte Tätigkeit im Unternehmen werden
  • Die Lernenden sollten von gut ausgebildeten Moderator_innen begleitet werden
  • Punktuelle Seminare sollten vermehrt von Lernprozessen mit Praxistransfers abgelöst werden